Naturparke sind einzigartige Landschaften mit Vorbildcharakter. Aus diesem Grund wurde 2008 dem 405 Quadratkilometer großen Gebiet das Prädikat "Naturpark" verliehen. Etwa 2/3 der Fläche liegen im Bayerischen Allgäu, 1/3 im Vorarlberger Bregenzerwald. Auf Allgäuer Seite sind sieben Gemeinden beteiligt, auf Vorderwälder Seite sind es acht. In einem Naturpark stehen die Aufgabenfelder Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung gleichberechtigt nebeneinander.

NATURPARK NAGELFLUHKETTE E.V.

Der Naturpark Nagelfluhkette ist ein gemeinnütziger Verein. Grenzüberschreitende Netzwerke machen den Naturpark einzigartig. Im Jahr 2008 wurde der grenzüberschreitende Naturpark Nagelfluhkette e.V. aus der Taufe gehoben. "Schützen und Nützen" ist die Leitlinie, die seitdem Grundlage für unser Handeln ist. Dabei betritt der Park - als erster und bisher einziger grenzüberschreitende Naturpark zwischen Deutschland und Österreich - ständig Neuland. Das ist Herausforderung und Chance zugleich. Bei der Einrichtung grenzüberschreitender Netzwerke ist Offenheit gefragt. Allgäuer und Bregenzerwälder können viel voneinander lernen. Oft lohnt es sich, Strategien auszutauschen und dann gemeinsam zu handeln. Ansatzpunkte gibt es jetzt und für die Zukunft viele.

LEITBILD

Die Projekte und die Art der Herangehensweise definieren das Selbstverständnis des Naturparks Nagelfluhkette. Es ist geprägt durch Kooperation, Kommunikation, dem Aufbau von Kompetenzen und von Kontinuität. Wir sind der festen Überzeugung, dass nur durch partnerschaftliches Handeln notwendige, komplexe Entwicklungsprozesse in Gang gesetzt und dauerhaft wirksame Ergebnisse erzielt werden können.

Unser Team

Rolf Eberhardt

Leiter Naturpark Nagelfluhkette e.V. und Naturparkzentrum Nagelfluhkette 

 

Max Löther

Stellvertretender Leiter Naturpark Nagelfluhkette e.V. 

Carola Bauer

Stellvertretende Leiterin Naturpark Nagelfluhkette e.V. (Vorderwald)

Bereichsleitung "Bildung für kooperativen Naturschutz"

Daniela Bredow

Bereichsleitung "Nachhaltige Erholung und Tourismus" (momentan in Elternzeit)

 

Anja Worschech

Koordination Informations- und Bildungsarbeit Naturparkzentrum Nagelfluhkette

Elisabeth Mayr

Koordination Informations- und Bildungsarbeit Naturparkzentrum Nagelfluhkette

Sonja Hatt

Projektmanagerin (momentan in Elternzeit)

Jennifer Klemm

Projektmanagerin Besucherlenkung und Naturschutz

Franziska Herzog

Informations- und Bildungsarbeit

Julia Allweiler

Informations- und Bildungsarbeit

Florian Heinl

Naturparkranger

Theresa Hilber

Naturparkrangerin

Lisa Klocker

Naturparkrangerin

Niklas Lieb

Naturparkranger

Geschäftsstellen

Naturparkzentrum Nagelfluhkette

Seestraße 10
87509 Immenstadt
infonoSpam@naturpark-nagelfluhkette.eu
0049 8323 9988750

Geschäftsstelle im Gemeindeamt Hittisau

Platz 370
6952 Hittisau
vorderwald@naturpark-nagelfluhkette.eu
 

Naturpark - Vorstandschaft

Die Naturparkregion gemeinsam gestalten

 

1. Vorstand  Bgm. Martin Beckel - Gemeinde Oberstaufen (r.)

2. Vorstand Bgm. Gerhard Beer - Gemeinde Hittisau (l.)

Bgm. Lukas Schrattenthaler - Gemeinde Sulzberg

Bgm. Ulrich Schmelzenbach - Gemeinde Riefensberg 

Bgm. Konrad Kienle - Gemeinde Balderschwang

Bgm. Nico Sentner - Stadt Immenstadt 

Naturpark - Beirat

Der Natupark Nagelfluhkette ist ein Teil des Netzwerks, das im Allgäu und im Bregenzerwald den Prozess zur nachhaltigen Regionalentwicklung unterstützt. Dabei wird bei dieser Kooperation Zusammenarbeit über die Interessen einzelner gestellt. Damit unter diesen Bedingungen eine langfristige und zukunftsfähige Entwicklung des Naturparks gewährleistet werden kann, berät ein länderübergreifend besetzter Beirat den Naturpark bei seinen langfristigen Strategien.

Unser Beirat (von links): Christian Schiebel (Markt Oberstaufen), Monika Forster (Energieregion Vorderwald), Ethelbert Babl (AELF Kempten, Zentrum Naturerlebnis Alpin), Peter Feuersinger (BH Bregenz, Forstwesen), Herbert Erhart (Amt der Vorarlberger Landesregierung, Abteilung IVe), Sandra Ammer (Natuparkhotel Diana, Oberstaufen), Ruth Swoboda (INATURA), Dietmar Nußbaumer (Hotel Gasthof Krone, Hittisau), Martin Bereuter (Bürgermeister Sibratsgfäll), Nicole Bleeck (LRA Oberallgäu, Wirtschaft und Tourismus), Peter Titzler (AELF Kempten, Abteilung Forsten).

Nicht auf dem Bild: Jann Ötting (Leitung Forstbetrieb Sonthofen, BaySf), Monika Mayer (Kreisbäuerin BBV) und Stefan Bechter (Untere Naturschutzbehörde, LRA Oberallgäu)

Mitgliedsgemeinden

Balder-
schwang

Dorf 16
D-87538 Balderschwang

Telefon: 0049(0)8328/1056
Mail: balderschwang@hoernerdoerfer.de
www.balderschwang.de

Blaichach

Ferienregion Alpsee-Grünten
Immenstädterstraße 7
D - 87544 Blaichach

Telefon: 0049 (0)8321/6076950
E-Mail: tourist-info@blaichach.info
www.blaichach.de

Bolsterlang

Rathausweg 4
D-87538 Bolsterlang

Telefon: 0049(0)88326/8314
E-Mail: info@bolsterlang.de
www.bolsterlang.de

Doren

Kirchdorf 168
A - 6933 Doren

Telefon: 0043 (0)551/620180
E-Mail: tourismus@doren.at
www.doren.at

Fischen

Am Anger 15
D-87538 Fischen i. Allgäu

Telefon: 0049 (0)8326 36460
E-Mail: fischen(at)hoernerdoerfer.de
www.fischen.de

Hittisau

Platz 370
A - 6952Hittisau

Telefon: 0043(0)5513/6209-0
E-Mail: gemeinde@hittisau.at
www.hittisau.at

Immenstadt

Ferienregion Alpsee-Grünten
Seestraße 10
D - 87509 Immenstadt

Telefon: 0049(0)8323/998877
E-Mail: info(at)immenstadt.de

Krumbach

Dorf 2
A - 6942 Krumbach

Telefon: 0043(0)5513/8157
E-Mail: gemeinde@krumbach.at
www.krumbach.at

Langenegg

Bach 127
A - 6941 Langenegg

Telefon: 0043(0)5513/4101
E-Mail: gemeinde@langenegg.at
www.langenegg.at

Lingenau

Hof 258
A - 6951 Lingenau

Telefon: 0043(0)5513/6321
E-Mail: tourismus(at)lingenau.at
www.lingenau-bregenzerwald.at

Obermaiselstein

Am Scheid 18
D - 87538 Obermaiselstein

Telefon: 0049(0)8326/277
E-Mail: info@obermaiselstein.de
www.obermaiselstein.de

Oberstaufen

Oberstaufen Tourismus Marketing GmbH
Hugo-von-Königsegg-Str. 8
D - 87534 Oberstaufen

Telefon: 0049(0)8386/9300-0
E-Mail: info(at)oberstaufen.de
www.oberstaufen.de

Riefensberg

Dorf 157
A - 6943 Riefensberg

Telefon: 0043(0)551/38356
E-Mail: tourismus@riefensberg.at
www.riefensberg.at

Sibratsgfäll

Dorf 18
A - 6952 Sibratsgfäll

Telefon: 0043 (0)5513 2112-13
E-Mail: info@sibra.cnv.at
www.sibra.at

Sulzberg

Dorf 1
A - 6934 Sulzberg

Telefon: 0043(0)5516/2213-0
E-Mail: gemeinde@sulzberg.at
www.sulzberg.at

Partner

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Förderprojekte

  • Biosphärenparkmanagement

    Das Projekt Biosphärenparkmanagement "Naturpark Nagelfluhkette" wird durch die Europäische Union, den Bund und das Land Vorarlberg im Rahmen des Programms "Ländliche Entwicklung" unterstützt.

    Über das Projekt wird die Geschäftsstelle in Hittisau mit den folgenden Aufgabenbereichen finanziert:

    • Durchführung von Maßnahmen zur Besucherlenkung
    • Ausbildung von Naturparkführern und Junior Rangern
    • Unterstützung von Naturpark- bzw. Naturvielfaltschulen
    • Schaffung geeigneter Einrichtungen zur Beratung und Information der Bevölkerung und Besucher
    • Einrichtung und Anleitung themenspezifischer Arbeitsgruppen mit den jeweils relevanten Akteuren aus der Region.

     

    Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER).

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  • Interreg Österreich - Bayern: Hochhäderichmoore

    INTERREG V-A Kleinprojekt Österreich - Bayern 2014 - 2020 "Hochhäderich Moore - kooperativ schützen und nützen", Projektlaufzeit 01.04.2017 - 30.11.2018

    Das Projekt "Hochhäderichmoore - kooperativ schützen und nützen" wird durch die Europäische Union im Rahmen des Programms INTERREG Österreich-Bayern intensiv unterstützt. Beim Moor am Fuße des Hochhäderichs handelt es sich um eines der wertvollsten Hochlagenmoore am nördlichen Alpenrand. Es befindet sich grenzüberschreitend auf dem Gemeindegebiet von Riefensberg (A) und Oberstaufen (D). Auf österreichischer Seite wurde das Gebiet als Naturschutzgebiet „Kojenmoos“, auf deutscher Seite als FFH-Gebiet „Häderichmoore“ ausgewiesen. Das Gebiet Kojenmoos / Häderichmoore unterliegt einem starken Nutzungsdruck, einerseits durch Freizeit und Erholungsnutzung andererseits durch die Landwirtschaft. Gleichzeitig weist das Moor großes Potential für einen sanften Natur-Erlebnistourismus auf. Dazu kommt die generelle Bedeutung eines Hochmoores als Wasser- und CO2-Speicher. Über das Projekt soll der Zustand des Moores erfasst werden und ein grenzüberschreitendes Moorentwicklungskonzeptes mit Schwerpunkt auf das Naturschutzgebiet Kojenmoos (A) sowie unmittelbar angrenzenden Bereichen auf deutschem Gebiet ausgearbeitet werden. Wichtig ist die Abstimmung der Maßnahmen des Moorentwicklungskonzeptes mit der Managementplanung im FFH-Gebiet auf deutscher Seite. Die Koordinierung und Abstimmung mit den Grundbesitzern ist ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Grenzüberschreitende Workshops dienen dem Informationsaustausch und der Vernetzung der Akteure. Projektpartner sind der Naturpark Nagelfluhkette und das Landratsamt Oberallgäu.

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  • AB 125 „Bewegende Natur - Geschützte Lebensvielfalt“

    Interreg V Österreich - Bayern,
    Projektlaufzeit 01.10.2016 - 31.03.2020

    Mit großer finanzieller Hilfe durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Europäischen Union in Form eines geförderten INTERREG V Projektes für Österreich und Bayern konnte ein touristisches Gesamtkonzept für den Naturpark entwickelt werden. Der Kern des Projektes mit dem Titel "Bewegende Natur - Geschützte Lebensvielfalt" besteht in der Positionierung des Naturparks als die Destination für Naturerlebnistourismus am nördlichen Alpenrand. Dabei soll gezielt das Kultur- und Naturerbe der Region im Hinblick auf eine nachhaltige, grenzüberschreitende touristische Entwicklung gefördert werden.

    Um ein authentisches Angebot für den Naturpark zu erschaffen, wurde eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehörten allen voran die Naturpark-Ranger, die sich ständig in der Region bewegen und die Ansprechpartner und Gesichter des Naturparks verkörpern. Außerdem wurde das Naturpark Partnerprogramm entwickelt, das als Qualitätsoffensive dient und die herausragenden und besonders nachhaltigen Betriebe der Region miteinbezieht. Ein wichtiger Faktor, für den wir sehr dankbar sind, besteht hierbei in der Unterstützung durch die touristischen Leistungsträger. Nur mit ihrer Hilfe kann auf der Basis von neuen Marketingmedien die Kernidee des Projektes vermittelt und gelebt werden.

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  • ABH 002 „NaturWerte entdecken - LebensWerte schaffen“

    INTERREG V A Alpenrhein - Bodensee - Hochrhein,

    Projektlaufzeit 01.06.2015 - 31.12.2019

    Die umfangreiche Herausforderung einer modernen Lebens- und Arbeitswelt haben leider die Nebenwirkung, dass sich viele Menschen von der Natur entfernt haben und grundlegende Zusammenhänge in unserer Kulturlandschaft nicht mehr verstehen. Im Projekt liegt die Hauptaufgabe darin, die hier lebenden Menschen darüber zu informieren, welche hohen Landschaftswerte wir in der Region haben, aber auch, wie dieser Raum bewirtschaftet wird. Es setzt insbesondere bei Kindern (Projektteil "Naturpark macht grenzüberschreitend Schule") sowie Erholungssuchenden und Sportlern (Projektteil "Besucherlenkung und -sensibilisierung") an. Beide grenzüberschreitend angelegten Projektbestandteile sind eng miteinander verknüpft. Sie erfordern sich sogar gegenseitig. So werden in beiden Projektteilen Materialien und Grundlagen hergestellt, die im jeweils anderen Projektteil benötigt werden.

    Das Projekt hat zwei Hauptbestandteile, die jeweils grenzüberschreitend innerhalb des Naturparks umgesetzt werden und eng miteinander verbunden sind.

    1. "Naturpark macht Schule", mit den Projektbestandteilen "Naturparkschulen" und "Junior Ranger". Hier gehts zu den Inhalten...

    2. Besucherlenkung und -sensibilisierung mit "Dein Freiraum. Mein Lebensraum. Verantwortungsvoll in der Natur unterwegs" und "RespekTiere deine Grenzen". Im gesamten Projekt ist die Vernetzung mit den regionalen Partnern Vorraussetzung und Arbeitsgrundlage." Hier gehts zu den Inhalten...

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  • ABH 090 „Naturpark 2.0 - grenzenlos lernen“

    Als grenzüberschreitender Naturpark wurden in den letzten Jahren viele staatenverbindende Projekte umgesetzt. Besonders in den Themenfeldern Umweltbildung und Besucherlenkung kristallisierten sich länderübergreifende Handlungsfelder heraus. Mit dem INTERREG IV – ABH Projekt „naturWerte entdecken – lebensWerte schaffen“ konnten die Projekte „Naturpark Nagelfluhkette macht Schule“ und die Besucherlenkungskampagne „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ etabliert werden, die inzwischen über die Grenzen hinweg als modellhaft gelten.

    In dem Projekt „Naturpark 2.0“ soll die hohe Akzeptanz genutzt werden, um die Themenfelder grenzüberschreitend strukturell und institutionell fest und dauerhaft zu verankern.

    Ziel des Projektes ABH 090 "Naturpark 2.0 - grenzenlos Lernen und Lenken" besteht in der Intensivierung und Verstetigung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, insbesondere der Instiutionen, in den Aufgabenbereichen der Umweltbildung und der Besucherlenkung.

    Weitere Informationen zum Interreg-Programm "Alpenrhein - Bodensee - Hochrhein 2014-2020" finden Sie unter www.interreg.org

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  • Interreg Österreich - Bayern: Regionale Hecken

    Evs 31 Regionale Hecken & Co bereichern die Kulturlandschaft im Naturpark Nagelfluhkette

    INTERREG V-A Kleinprojekt Österreich - Bayern 2014 - 2020, Projektlaufzeit 18.6.2018 - 30.11.2020

    Die fortschreitende Intensivierung in den Tallagen macht auch vor der kleinstrukturieren Landwirtschaft im Naturpark nicht halt. Hohe Nitratbelastungen und die häufige Mahd haben negative Folgen für die Biodiversität und die Kulturlandschaft des Naturparks. Landschaftselemente mit hoher ökologischer Bedeutung und zahlreichen Ökosystemfunktionen werden weniger. Zugleich unterliegen die Bewirtschafter auch ökonomischen Zwängen monetärer Art und durch knappe Personal- und Zeitressourcen, denen es Rechnung zu tragen gilt.

    Öffentliche Flächen der Gemeinden können einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Vielfalt leisten und als Refugien dienen. Sei es nun im Siedlungsgebiet oder auf Flächen der öffentlichen Hand, die verpachtet werden. Angelegte Blühstreifen und Wildgehölze gehören zu einer Kulturlandschaft, bereichern das Landschaftsbild und dienen der Erholung. Aspekte, denen sich die Gemeinden im Naturpark bewusst sind und die sie erhalten und fördern möchten.

    Ziel des Projekts ist die Förderung von Landschaftselementen im Naturpark. Das beinhaltet auch bewusstseinsbildende Maßnahmen hinsichtlich des Werts von Landschaftselementen, Wildgehölzen, der genetischen Vielfalt usw. Wichtiger Aspekt des Projekts ist die Verwendung regionalen Saatguts von Spenderflächen aus dem Naturpark und regionaler Wildgehölze. Wildbestände der Wildgehölze werden besammelt und vermehrt. Besammelt, gepflanzt bzw. angelegt werden die Landschaftselemente gemeinsam mit den Volksschülern der Projektgemeinden Sulzberg, Doren und Riefensberg. Das aus dem Projekt gewonnene Wissen fließt über die Bildung für kooperativen Naturschutz in die Naturparkschulen ein.

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  • Der Apollofalter - ein seltener Gast im Naturpark

    Der seltene und bei Sammlern begehrte Apollofalter (Parnassius apollo) ist die einzige nichttropische Schmetterlingsart, welche weltweit durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen vor illegalem Handel geschützt ist (Ebert, 1991). Bereits im Jahr 1977 wurde der Apollofalter in den "Anhang II" des Washingtoner Artenschutzübereinkommens aufgenommen (Flachsmann, 1977). Der Apollofalter ist europarechtlich streng geschützt: In der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) wird die Art unter "Anhang IV, streng zu schützende Arten von gemeinschaftlichem Interesse" gelistet (Ebert & Bauer, 2000). In der Roten Liste gefährdeter Tagfalter Bayerns (Stand 2016) wird der Apollofalter als "sehr selten" und "stark gefährdet, Kategorie 2" angeführt (Voith et al., 2016). Auch in der Roten Liste der gefährdeten Schmetterlinge Vorarlbergs wird die Art als "potentiell gefährdet, NT" angeführt (Huemer, 2001). Dieser seltene Apollofalter, ist im länderübergreifenden Naturpark Nagelfluhkette sowohl auf Allgäuer als auch auf Bregenzerwälder Seite noch zu finden. Ziel der Projekte auf beiden Seiten ist es, die Populationen des Apollofalters in ausgewählten Untersuchungsgebieten zu erfassen und bereits bestehende und erfasste Nachweise im Detail zu untersuchen. Des Weiteren sollen mögliche Beeinträchtigungen und Einflüsse, die sich auf das Vorkommen des Apollofalters auswirken könnten, herausgefunden werden. Nur durch die lückenlose Erfassung der Bestände und der beeinträchtigenden Faktoren können entsprechende Pflegemaßnahmen bzw. ein Maßnahmenkatalog zur Beseitigung und Minimierung von Beeinträchtigungen zum Schutz des Apollofalters erarbeitet werden.

    Auf deutscher Seite des Naturparks: seit 2015 (laufend): ein auf drei Jahre ausgelegtes Projekt unter dem Titel "Erfassung und Bewertung der Vorkommen des Apollofalters (P. apollo) im Naturpark Nagelfluhkette sowie angrenzender Gebiete im Landkreis Oberallgäu."

    gefördert durch: Regierung von Schwaben

    Auf österreichischer Seite des Naturparks: 2016 (bereits abgeschlossen): Projekt mit dem Titel "Erfassung und Bewertung der Vorkommen des Apollofalters (Parnassius apollo) im Naturpark Nagelfluhkette."

    gefördert durch: inatura

  • BeeAware

    BeeAware - Bienenschutz in den Alpengemeinden

    Ob Honigbiene oder Wildbienen, um diese zu schützen und deren Überleben zu sichern, braucht es von Natur aus zwei Dinge: geeignete Blütenpflanzen als Nahrungsquellen und geeignete Kleinstrukturen zum Nisten. Dies sind die Grundpfeiler einer bienenfreundlichen Umwelt. In unserer modernen Gesellschaft kommt aber noch ein ganz wesentlicher Aspekt hinzu, nämlich der Mensch. Erst durch eine Sensibilisierung für das Bienen-Thema kann ein nachhaltiger Schutz «nah am Tier» gewährleistet werden. Für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes BeeAware! müssen daher folgende Aspekte beachtet werden:

    • Bewusstssein schaffen
    • Den Lebensraum schützen
    • Bienenschutzmaßnahmen

     

    Umsetzung im Naturpark Nagelfluhkette:

    In den Gemeinden Riefensberg, Immenstadt und Fischen wurden an ausgewählten Stellen Konzepte zur Förderung der Artenvielfalt erstellt, mit dem Ziel, für Wildbienen bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Die Konzepte wurden in enger Abstimmung mit den jeweiligen Gemeindemitarbeitern anschließend umgesetzt. In Immenstadt wurde beispielsweise im Steigbachtal erfolgreich eine Blühfläche mit Initialpflanzungen angelegt. Weitere Maßnahmen zur Anlage von Blühflächen folgen.

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  • Interreg Österreich - Bayern: TIR21 Grenzüberschreitender Arten- und Biotopschutz

    INTERREG V-A Kleinprojekt Österreich - Bayern 2014 - 2020            TIR21 "Grenzüberschreitender Arten- und Biotopschutz",          Projektlaufzeit 01.01.2021 - 31.08.2021

    Die Naturparke auf der bayerischen und der Tiroler Seite setzen seit Jahren zahlreiche Maßnahmen im Arten- und Biotopschutz um. Mit vorliegendem Projekt wollen die Naturparke einen weiteren wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in den Nordalpen leisten. Dabei werden sowohl Lebensräume, als auch Tier- und Pflanzenarten priorisiert, für die alle Naturparke eine gemeinsame Verantwortung tragen. Was bisher nur punktuell und anlassbezogen erfolgte, soll künftig auf soliden fachlichen Grundlagen basieren und Ergebnisse von laufenden und bereits abgeschlossenen Projekten miteinbeziehen.

    Im Rahmen der Projektumsetzung wird zunächst aufgezeigt, welche Pläne, Maßnahmen und Aktivitäten in den einzelnen Naturparken bereits vorhanden sind. Bestehende Informationen zum Arten- und Biotopschutz werden zusammengeführt und priorisiert. Davon lassen sich Maßnahmenempfehlungen ableiten, die wiederum als Basis für weitere grenzüberschreitende Projekte dienen sollen.

    Eckdaten zum Interreg-Projekt "TIR 21 Grenzüberschreitender Arten- und Biotopschutz"

    • Kurztitel des Projekts: Grenzüberschreitender Arten- und Biotopschutz
      Untertitel: Priorisierung bestehender Informationen als Basis für ein zukünftiges Naturschutz-Management
    • Lead: Naturpark Karwendel
    • Projektpartner: Naturpark Ammergauer Alpen e.V. (PP2); Naturpark Nagelfluhkette e.V. (PP3); Naturpark Tiroler Lech (PP4)                                                                                                

    Mehr Informationen unter: Euregio

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  • NALENA - Nachhaltiges Lernen mit der Natur

    Wie kann man Biologie, Mathematik, Sprachen oder Heimat- und Sachunterricht „draußen im Wald und auf der Wiese“ unterrichten und damit einen nachhaltigen Lernerfolg erzielen? Der Startschuss zu einem internationalen Projekt dazu erfolgte im November 2019 in Graz. 

    Vertreter von Naturparken, Schulen und Ausbildungsorganisationen aus Österreich, Deutschland und Luxemburg arbeiten in den nächsten 2 Jahren gemeinsam an der Umsetzung von „Draußen unterrichten“ - auch der Naturpark Nagelfluhkette ist dabei. Unter der Projektleitung des Verbandes der Naturparke Österreichs werden die bisherigen Erfahrungen der einzelnen Länder ausgetauscht und konkrete Unterrichtseinheiten im Freien erprobt. Die Natur wird dabei nicht nur im Rahmen von Ausflügen besucht, sondern als Lernraum genutzt. Natur ist dabei nicht nur Zugabe, sondern ein wichtiges Mittel zur Erreichung der Unterrichtsziele.   

    Die Hauptzielsetzungen des Projektes NALLENA sind konkrete Ansätze, Erfahrungen, Hindernisse und erfolgreiche Kooperationsformen für „Unterricht in der Natur“ zu erheben und damit auch die Schlüsselkompetenzen der PädagogInnen in diesem Bereich zu erhöhen. 

    Mehr Infos zum Projekt erfahren Sie hier

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Jobs und Vergaben

Freie Stellen

Unser Team ist komplett. Aktuell haben wir keine freien Stellen. 

 

Ausschreibungen

Momentan haben wir keine öffentlichen Ausschreibungen.

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